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Klinik "Der Fürstenhof"
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Wenn harte Männer weiche Knochen bekommen
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Geschichte der Klinik "DER FÜRSTENHOF"

Am 1. Juli des Jahres 1991 wurde in Bad Pyrmont die Klinik DER FÜRSTENHOF feierlich eröffnet.

Sie wurde neu gegründet, um Patienten mit Stoffwechselkrankheiten des Bewegungsapparates zu helfen. Um den multidisziplinären Ansatz bei der Therapie dieser Kranken zu unterstreichen, waren alle medizinischen Disziplinen, die involviert sind, im Hause kompetent vertreten:

Neben dem Leiter des Hauses, einem Internisten und Stoffwechselmediziner, arbeiteten von Anfang an in leitenden Positionen ein Orthopäde, ein Radiologe und ein Gynäkologe.

Ein Schwerpunkt der Klinik ist den Stoffwechselkrankheiten der Knochen gewidmet, in erster Linie der Osteoporose (Knochenschwund), darüber hinausgehend aber auch den eher seltenen Krankheiten des Skelettes, wie Osteogenesis imperfecta, McCune-Albright-Syndrom, tumorassoziierte hypophosphatämische Vitamin-D-resistente Rachitis, Knochendestruktion im Rahmen hämatologischer Systemkrankheiten und anderes mehr.

In erster Linie waren es klassische Rehabilitationsmaßnahmen, die diesen Patienten dienen sollten. Es wurden jedoch innerhalb kurzer Zeit die Möglichkeiten der vollständigen differential-diagnostischen Abklärung dieser Krankheiten entwickelt, wurde eine Ambulanz für diese Patienten eingerichtet. Schon bald belegten lange Wartezeiten den dringenden Bedarf an derartigen Einrichtungen.

Im Jahre 1993 wurde das Institut für klinische Osteologie Gustav Pommer e.V. an der Klinik gegründet, wurden wissenschaftliche Arbeitsmöglichkeiten entwickelt. Nach relativ kurzer Zeit belegten erste wissenschaftliche Arbeiten in europäischen und amerikanischen Fachzeitschriften den zunächst unerwarteten Erfolg des Instituts. Unter Zugrundelegung objektiver Messinstrumente für die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten ("Scientific Impact" der Publikationsorgane, in denen unsere Arbeiten erscheinen) lässt sich belegen, dass die wissenschaftlichen Produktionen unserer Einrichtung den Vergleich mit universitären Abteilungen nicht zu scheuen brauchen.

Dass neben dem Licht stets auch Schatten ist, zeigte sich in den Jahren der durch Gesetz verursachten Kurkrise, die nicht nur in Bad Pyrmont sondern bundesweit zur Ursache von teilweise einschneidenden strukturellen Veränderungen wurde. Auch unserer Klinik blieb das Schicksal vorübergehender Unterbelegung nicht erspart, auch bei uns mussten Entlassungen vorgenommen werden.

Die Krise konnte überwunden werden, weil zum einen der Träger des Hauses mit Geduld und positiver Zuwendung zum Überleben beitrug, zum anderen weil die inzwischen bundesweit anerkannte Qualifikation des Hauses ein völliges Versiegen des Patientenzustromes verhinderte. Wir blicken jetzt wieder mit Zuversicht in die Zukunft, dies um so mehr, als die sozialmedizinische und gesundheitsökonomische Bedeutung der Stoffwechselkrankheiten der Knochen und Gelenke zunehmend Anerkennung in der Gesellschaft findet. Dies ist auch gut so, denn schon 1885 betonte der Pathologe Gustav Pommer, ..."dass die Knochenatrophie (gemeint sind die Osteoporosen) nicht als eine regelmäßige, notwendige Folge des Seniums betrachtet werden darf.", (aus: Gustav Pommer: Untersuchungen über Osteomalazie und Rachitis nebst Beiträgen zur Kenntnis der Knochenresorption und -apposition in verschiedenen Altersperioden (1885), Verlag F.C.W. Vogel, Leipzig, Seite 14), also keine widerspruchslos hinzunehmende Alterserscheinung ist, sondern eine mit den Mitteln der ärztlichen Heilkunst zu bekämpfende Krankheit.

Abbildung des Zertifikates Die Klinik DER FÜRSTENHOF hat am 13. Juni 2000 ein Qualitätsmanagementsystem entsprechend DIN EN ISO 9001 eingeführt. Dieses wird in regelmäßigen Abständen von der unabhängigen DEKRA-ITS Certification Services GmbH kontrolliert und wurde zuletzt am 02. Juli 2003 erneuert.
Durch Klicken des Bildes links erhalten Sie eine größere, lesbare Version des Zertifikates.

Unser Haus wird auch in Zukunft seinen Beitrag dazu leisten, den uns anvertrauten Patienten das Schicksal dieser inzwischen sehr erfolgreich behandelbaren Krankheiten zu ersparen.